Unsere Erdbeersorten:

  Diverse Sorten der hier erprobten Erdbeeren haben sich trotz vieler natürlichen Unbillen bei uns sehr gut bewährt. Sie haben alle ihre Vorzüge und Schwächen, sind aber wegen ihres Aromas sicher woanders auch einen Versuch wert. Die meisten dieser hier angebotenen Sorten konnte man bis vor kurzem kaum irgendwo sonst käuflich erwerben.  Obwohl es sich hier vor allem um Erdbeeren der geschmacklichen Spitzenklasse seit über 100 Jahren handelt, fielen diese, wie vieles andere, der industriellen Handhabbarkeit mit Standardisierung und Massenproduktion zum Opfer und werden nicht mehr im kommerziellen Anbau verwendet. Aber nachdem man politisch früher vor allem auf große Strukturen wertgelegt hat (mit ganzen Seen aus Milch, Bergen von Butter, LKW-Ladungen von Äpfeln als "Fischfutter"...), dämmert es doch immer mehreren, daß die großen Saurier ausgestorben sind, wohingegen die Mäuse sich reichlich vermehrt haben. Es schwingt also das Pendel mal gerade zu anderen Seite und die Vielfalt wird überall gefördert. Somit können sie und ich erfreulicherweise zur Zeit Vieles versuchen und das Beste behalten.

Aus meinen jeweils 3-5 Ablegern zu Beginn, sind inzwischen aber so viele geworden, daß ich pro Liebhaber oder Liebhaberin eine gewisse Menge einer Sorte anbieten kann, die sich allerdings jährlich witterungs- und anbaubedingt ändert. Daß ich die gesamte Erdbeersortenpalette nicht immer regelmäßig anbieten kann, liegt vor allem an der Arbeitsüberlastung, die ein Neuaufbau so mitsichbringt. Bitte haben Sie Verständnis, daß ich pro Person keine Großmengen abgeben kann. Monokultur liegt mir aus verschiedenen Gründen nicht und somit scheitert  die Produktion großer Stückzahlen schon am Platz. Somit verschicke ich nur Portionen zu ca 3, 6 oder 12 Stück pro Pflanze, je nachdem vieviel ich davon habe. Die Kleinen werden dann mit kräftiger Wurzel geliefert und sollten im Allgemeinen problemlos anwachsen,

 

  

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Allen diesen Liebhabersorten ist gemeinsam, daß sie nicht so hart sind, wie die modernen Plantagenerdbeeren und daß sie ein Aroma besitzen, das den heutigen Erdbeeren meist fehlt.   Diese sind zum größten Teil für die industrielle Großproduktion gedacht und werden häufig aus Spanien oder sonstwoher bezogen. Das bedeutet, daß diese Erdbeeren teilweise eine Woche unterwegs sind, bis man sie schließlich verzehrt oder doch noch wegwirft. Da es bei uns Zucker und Aromastoffe im Überfluß gibt, ist der Eigengeschmack der Nahrungsmittel scheinbar nicht mehr ganz so wichtig und es lassen sich auch vor Wasser fast berstende Fruchtattrappen noch gut verkaufen, solange sie nur schön frisch aussehen. Die modernen Erdbeeren werden deshalb besonders auf Haltbarkeit, Hellfarbigkeit, Gewichtsausbeute, Unempfindlichkeit gegen Schimmelpilze und Spritzmittelverträglichkeit hin gezüchtet. Dies ist wegen des Geschmacksverlustes natürlich sehr schade. Da viele noch nie einen eigenen Garten hatten oder diesen aus diversen Gründen aufgegeben haben, ist ein Vergleich mit wirklichem Aroma für den statistischen Durchschnittsbürger kaum mehr möglich. Und der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auf der Selbstpflücke ist der Erdbeergeschmack dann noch am besten. Aber auch hier macht man deutliche Abstriche vom Aroma zugunsten des Ertrags. Natürlich muß man auch Verständnis mit den Plantagenbesitzern haben. Wenn die Früchte auf der Selbstpflücke zu gut schmecken und dann zudem nicht einmal gespritzt sind, kommen sehr viele davon, nur noch im Magen an die Kasse....

Nun, sei `s drum ! Wer volles Erdbeeraroma genießen will, muß die Erdbeeren eben selbst anbauen, oder sich Freunde suchen, die Erdbeeren im Garten haben. 

Jetzt zu den Sorten, die mir am Herzen liegen :

Die Beschreibungen entsprechen den Beobachtungen und Erfahrungen, wie sie ich sie auf meiner Plantage gemacht habe und können bei Ihnen natürlicherweise anders, sowohl besser als auch schlechter ausfallen. Hier bei mir wachsen die Pflanzen auf freiem Feld und sind sehr weitgehend der Witterung ausgesetzt. Unser Boden hier ist zum größten Teil lehmig. Kräftiges Mulchen verbessert die Bedingungen für die Erdbeeren sehr, ist hier aber wegen der Wühlmäuse nicht überall möglich. Als unerwünschte Beikräuter wachsen vor allem Gänsefuß, viele Disteln, Franzosenkraut und die herzallerliebsten Quecken, die man alle nun auch mit dem Prädikat "Wildkraut" geadelt hat.

 

 

"Weiße Ananas, Havelland, Sieger" 

nnn  Wenn Sie bei der folgenden Liste auf den Namen klicken, sollte eine Sortenbeschreibung und mindestens ein Foto erscheinen. Die gezeichneten Kästchen auf den Fotos entsprechen dabei immer 1cm x 1cm  nnn

 

 

 

 

Apricot Chinoise:

 

 

 

Cambridge Favourite:

 

Mieze Schindler:

 

Capron Royal:

 

Madame Moutot:

 

Docteur Morere:

 

Wunder von Köthen:

 

Weiße Ananas:

 

Sieger:

 

Königin Luise:

 

Havelland: 

 

Russe "Gigant":

 

 

 

Marieva Macherauch:

 

 

 

Wädenswil 6:

 

 

 

Wädenswil 7:

 

 

 

 

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